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| Kurzinformationen, wie Prof. Mettler arbeitet
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| Thema |
Wissenschaftliche und technologische Entwicklung |
| I. |
In seinen ersten Jahrzehnten arbeitet der Club of Rome intensiv
mit dem Stockholmer Institute for International Advanced Studies
(IFIAS) zusammen, nannte dieses sogar gelegentlich seinen „wissenschaftlichen
Arm“. ISIAS/Club of Rome hatte 1978 vom Office for Science
and Technology der Vereinten Nationen den Auftrag bekommen, zur Vorbereitung
der Weltwissenschaftskonferenz 1979 in Wien einen Bericht 1 „Potentials
of Science and Technology for Development“ zu erstellen, der
wiederum Prof. Mettler anvertraut wurde. Diesen im eigentlichen Sinne
nicht veröffentlichten Bericht erstellte Prof. Mettler wie folgt:
auf Grund von rund 60 Gesprächen in den verschiedensten Abteilungen
des Generalsekretariats der VN, in den verschiedenen „Agencies“ des
VN (von Addis Abeba bis Tsukuba) sowie in vielen führenden Forschungseinrichtungen
der Welt (vom schwedischen Karolinska Institut über Harvard
Institute, Institute de Max Planck Gesellschaft, MIT, Oxford und
Stanford und der sowjetischen und chinesischen Akademien der Wissenschaften,
etc.) erstellte er einen Fragebogen zu zukünftigen Problemen,
den er an rund 100 damals berühmte Forscher versandte. Nach
deren Auswertung bat er diesen Kreis in zwei weiteren Runden erneut
um ihre Stellungnahme (Delphi-Prinzip) und erreicht dadurch eine
Konvergenz der Meinungen bzw. Zukunftsaussagen. Viele der benannten
Zukunftsannahmen haben sich in erstaunlichem Maße bewahrheitet. |
| II. |
1995 führte Prof. Mettler die dritte EUROPROSPECTIVE Konferenz
im Auftrag der Abteilung FAST - Forecasting and Analysis in Science
and Technology der Kommission der EU, Generaldirektion Wissenschaft
und Technologie (EU-GD-WT) durch (erschienen 1996 als „Science
and Technology for Eight Billion People – Europe’s Responsibility“ bei
Adamantine Press, London (mehr), bzw. 1997 in Deutsch als „Wissenschaft
und Technologie für 8 Milliarden Menschen – Europas Verantwortung,
Westdeutscher Verlag, Wiesbaden (mehr)). – Leider konnten sich
die stets wechselnden Verantwortlichen der EU Generaldirektion Wissenschaft
und Technologie bislang nicht zur Finanzierung weiterer EUROPROSPECTIVE
Konferenzen durchringen. |
| Thema |
Entwicklungszusammenarbeit |
| III. |
Prof. Mettler hatte sich gerade mit Dr. Achmed, dem aus Tunesien
stammenden und in Deutschland promovierten Leiter eines Werkes der
PKW Industrie, angefreundet, als dieser ihm berichtete, dass er sich
durch eine schönen Abfindung habe „freikaufen“ können
und wieder „nach Hause“ ginge, wo er alsbald zum vielfachen „Gründer“ wurde.
Bald holte seinen Freund zu diversen Consultings, Vorträgen
und Gastprofessuren, etc. nach Tunesien. Einmal war er auch zum Mitglied
einer Jury zur Wahl der besten Managementleistung des vergangenen
Jahres berufen. Prof. Mettler konnte die Jurymitglieder davon überzeugen,
der „Forage de Tunis“ den Preis zuzuerkennen. Es war
das erste Mal nach sieben vorhergehenden Auswahlverfahren, dass ein
tunesisches Unternehmen den Preis bekam!
| Mehr zu Prof. Mettlers „praktischen“ Aktivitäten
in Entwicklungsländern – siehe französischsprachiges
Buch… |
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Um aber dem eventuellen Eindruck vorzubeugen, daß sich Prof.
Mettlers Arbeit in Entwicklungsländern nur auf einem einzigen
Niveau abspielt, seien hier noch drei weitere Beispiele aus ganz
anderen Bereichen erwähnt:
Das von Prof. Mettler als Geschäftsführer geleitete Hamburger
Consulting-Unternehmen „Technisch-Wirtschaftlicher Dienst der
Ländervereine“ (TWD) betrieb u.a. Büros für
Handelsförderung in den Ländern Kamerun, Peru, Simbabwe
und Sri Lanka im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche
Kooperation (GTZ).
Viele Jahre später betrieb Prof. Mettler zusammen mit einem
pakistanstämmigen britischen Freund ein Büro in Kuala Lumpur
mit dem Ziel, europäische Unternehmungen auf ihrem Weg nach
Asien zu begleiten.
Und schließlich hat Prof. Mettler bislang vier Mal mitgeholfen,
die jeweils zu Beginn des akademischen Jahres im August stattfindende
wissenschaftliche Konferenz über Entwicklungsfragen an der wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultät der Universidad Nacional Autónoma de México
durchzuführen. |
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Die mediale Zukunft als Gedankenspiel,
Vortrag auf der Veranstaltung „Die universelle Achterbahn:
Im Netz der illusionären Wirklichkeit“ im Rahmen der
Feiern zum 80sten Geburtstag von Herbert W. Franke unter dem Motto „Art
meets Science“, ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie);
Karlsruhe, 5. Juli 2007 (An armchair-view
on the ‘Future of the Media’)
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| Thema |
Wirtschaft |
| IV. |
Vor einigen Jahren gründete Prof. Mettler mit Kollegen aus
dem Kreis der Wiesbadener Wirtschaftsjunioren sowie aus der Professorenschaft
der Wiesbaden University of Applied Sciences den „Wiesbadener
Zukunftsdialog“ (WZD), der bisher rund zehn Veranstaltungen
durchführte. Mit dem WZD soll sowohl auf eine größere
Zukunftsfähigkeit der Wiesbaden umgebenden Region als auch daraufhin
gewirkt werden, für Wiesbaden eine „Roadmap“ zu
erstellen.
| mehr … |
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| V. |
Auf Einladung des Bundesverbandes mittelständischer Wirtschaft
referierten Prof. Mettler und Dr. Wolfgang Gerhardt auf dessen Tagung
am 2. 11. 2005 in Köln. Da Prof. Mettler seither sieben Mal
gebeten wurde, zum gleichen Thema Gleiches bzw. Ähnliches zu
referieren, hat er seine verschiedenen Referate zusammengefaßt
und an zwei verschiedenen Stellen mit identischem Titel veröffentlicht. 2
Bestimmungsfaktoren deutscher und europäischer Zukünfte,
Beitrag zu Update 1/2006 (FutureManagementGroup); erschien auch,
unter dem gleichen Titel, in „Blickpunkt Zukunft, Nr. 47/48,
2/07, Münster.
| Volltext … |
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| Thema |
Europa |
| VI. |
Ohne persönlichen Einsatz von europaüberzeugten Menschen
wird Europa prädominant ein Wirtschaftsgebilde mit unsicherer
Stabilität bleiben. Prof. Mettler kann als solch ein überzeugter
Europäer bezeichnet und viele Beweise seiner europäischen
Aktivitäten vorgelegt werden. Um nur einige wenige zu nennen:
Er reiste mit Studenten u.a. nach Marokko, Rußland, in die
Türkei und nach Tunesien (und hielt dort sowohl Vorträge
als auch Seminare), war Gastprofessor an der finnischen Wirtschaftsuniversität
Turku 3 und kooperiert mit dem wallonischen Zukunftsforschungszentrum
Institut Jules-Destrée (Namur) 4 sowie mit dem
Europahaus in Eisenstadt im österreichischen Burgenland, das
sich aber, zusammen mit den Regionen Bratislava und Sopron 5(Slowakische
Republik und Ungarn) gerne Pannonien nennt und wird häufig zu
Vorträgen ins IPTS 3 im spanischen Sevilla eingeladen,
etc..
Seine neueste Aktivität ist der Aufruf zur Gründung einer
europäischen Vereinigung für Zukunftsforschung bzw. alle
Leser sind herzlich eingeladen, sich an der derzeitigen Wikipedia-Umfrage
zu Zielen, Aufgaben und Identitäten
Europas zu beteiligen.
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| VII. |
Zusammen mit Prof. Dr. Barbara Mettler-von Meibom schrieb Prof.
Mettler 1977 einen Bericht „Die Europäische Sozialunion
als Ziel und Mittel zur Wiederbelebung der Europäischen Gemeinschaften“ an
die Kommission der Europäischen Gemeinschaften. Dazu wurden
rund 40 Gespräche sowohl in den entsprechenden Generaldirektionen
als auch in den entsprechenden Ministerien der EG Mitgliedsstaaten
geführt. Die schon damals sichtbaren Probleme eines Sozialeuropas
bzw. einer durch vergleichbare Standards möglichen europäischen
Identität sind bis heute kaum verändert bzw. verbessert
worden und tragen entscheidend zur gegenwärtigen Malaise der
Europäischen Union bei (Arbeitslosigkeit, Disparitäten
der Lebensstandards, Ungleichheiten in den Bildungschancen, Verweigerung
gleicher Lohn- und Aufstiegs- Chancen für Frauen, Innovationsschwäche,
Nichtentwicklung eines großen Prozentsatzes der europäischen „Human
Resources“, etc.). |
| Thema |
Transdisziplinarität und Kooperation in/mit Netzwerken |
| VIII. |
In seiner Zeit als Forscher und Entwickler an Hochschulen hat Prof.
Mettler an zahlreichen transdisziplinären Gemeinschaftsprojekten
mitgearbeitet (sie teilweise auch selbst initiiert), von denen hier
nur wenige beispielhaft erwähnt werden können:
Gemeinsam mit Kollegen aus vier verschiedenen Disziplinen arbeitete
er an Forschungsprojekten wie z.B. „Wahrnehmungshilfen für
die Gefahren hoher Kfz-Geschwindigkeiten“ oder „Pedestrian
and cyclist electronic detection and car speed control“; Da
Sprachkenntnisse in Zeiten der Europäisierung, Multinationalisierung
und Globalisierung immer wichtiger werden, hat Prof. Mettler einige
Jahre die Sprachausbildung der Studenten aller Fachbereiche seiner
Hochschule geleitet (ebenso wie er auch eine Zeit lang den Vorsitz
der Senatskommission für Internationalisierung innehatte) und
entsprechend auch ein Buch herausgegeben 6;
Fast zwanzig Jahre lang unterrichtete Prof. Mettler Technikbewertung,
Technologie-Folgen-Abschätzung sowie „Soziale und Umwelt-
Folgen der Einführung neuer Technologien (Innovationen);
Prof. Mettlers Beitrag zum Gründungsentwurf eines transdisziplinären
Instituts für Verkehrsforschung (dem Modell „Private-Public-Partnership“ folgend)
bestand in der Darlegung seiner Erfahrungen (Expertise) mit „cultural
dd“, einer Methode zur Analyse und Harmonisierung stark divergierender
unternehmerischer Kulturen und Philosophien (wie sie z.B. beim Problem
des intermodalen Verkehrs auftreten);
Da sich dem Energieproblem nicht zu stellen unverantwortlich zu sein
hieße, entwarfen wiederum einige Kollegen aus verschiedenen
Disziplinen eine Sommeruniversität zu den Themen Wasserstofftechnologien
und Wasserstoffwirtschaft. Und zwei Besonderheiten sollen insbesondere
erwähnt werden: die Förderung durch die EU bedingte ein
internationales Veranstalterkonsortium ebenso wie Studenten aus Drittweltländern. |
| IX. |
Prof. Mettler ist nicht nur ein überzeugter Anhänger
der Notwendigkeit von Netzwerken sondern lebt auch nach seiner Überzeugung.
So ist er, neben seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Aufsichtsrats
der FMG AG (Eltville) und Mitglied der Beiräte des IZT (Berlin),
der UIA (Brüssel) und der ökonomischen Zeitschrift „Problemas
del desarrollo“ (Mexico City), Mitglied zahlreicher nationaler
und internationaler (wissenschaftlicher) Vereinigungen (so z.B. der
beiden Weltvereinigungen für Zukunftsforschung) sowie Ehrenmitglied
der Gesellschaft für Zukunftsmodelle und Systemkritik (Münster). |
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Zukunftsforschung |
| X. |
Lange Zeit führte Zukunftsforschung in Deutschland ein eher
kümmerliches Dasein und die meisten Zukunftsforscher waren isoliert,
bzw. hatten auch selbst noch nicht erkannt, daß sie sich, um
größeren Einfluß ausüben zu können, vernetzen
müssen. Seit einigen Jahres hat sich dies jedoch gewandelt und
am 7. Mai 2007 schlossen sich in Salzburg, unter maßgeblichem
Einfluß der Professoren Popp, Kreibich und Mettler, rund 60
deutschsprachige Zukunftsforscher aus der Schweiz, Österreichs
und Deutschlands zum Netzwerk Zukunftsforschung zusammen.
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| Fußnoten |
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1 aber er hat all den vielen tausenden nationalen Delegierten
vorgelegen |
(Volltext) |
2 Bestimmungsfaktoren deutscher und europäischer
Zukünfte, Beitrag zu Update 1/2006 (FutureManagementGroup);
erschien auch, unter dem gleichen Titel, in „Blickpunkt Zukunft,
Nr. 47/48, 2/07, Münster. |
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3 siehe dazu beispielsweise: On some premises to a worth-while
future e-society. Or: Retrognosis from a long-range future”,
Vortrag auf der Konferenz “Sustainable Information Society
- Values and Everyday Life”, Kouvola, Finnland, 26/28. September
2001; ein ganz ähnlicher Vortrag wurde auch auf der Tagung “IST
at the Service of a Changing Europe by 2020: Learning from World
Views, Final Conference of the EU-FISTERA Project” am 16. 6.
2005 in Sevilla, Spanien vorgetragen (veröffentlicht durch The
Publishing House of the Romanian Academy, Bucharest, 2005, Seiten
221-227) oder: The SOFI Project (State of the Future Index) and World
Futures: Super Complexity or Just Another Kind of Complexity? Vortrag
auf der Jahrestagung des EU Network of Excellence on Complexity Research
(EXYS-TENCE) im November 2004 in Helsinki |
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4siehe dazu beispielsweise: De nouveaux enjeux régionaux
dans un monde incertain, in «Wallonie 2020», herausgegeben
vom Institut Jules-Destrée, Namur, 2005 |
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5Can Europe develop an anti-model to Globalisation?,
vorgetragen am 10th Anniversary of training students of
economics in Sopron, West-Ungarische Universität Sopron, 10/11/05 |
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6Unkonventionelle Aspekte zur Analyse von Sprache, Kommunikation
und Erkenntnis, Wiesbaden Univ. of Applied Sciences, 1992 |
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